Schon gewusst: Kinder lieben Verantwortung!
Dann können sie sich spüren. Dann können sie helfen und wirken. Dann können sie zeigen, was sie können. Dann können sie mitgestalten. Frei sein. Dabei sein. Sich groß fühlen. Sich erwachsen fühlen. Ausprobieren. Dann spüren sie, dass man ihnen vertraut...
Verantwortung zu geben heißt zu vertrauen! Was traust du deinem Kind zu?
Wenn jetzt ein „Aber...“ auftaucht, kommt es aus der Sorge. Und der Ursprung der Sorge ist Angst, weil Vertrauen fehlt.. Das ist aber immer unser! Gehört nicht zum Kind.
Der Trick ist: Trau es deinem Kind einfach TROTZDEM zu! Ohne Vertrauen. Mit Sorge. Mit Angst. Aber trau ihm erstmal alles zu. In jedem Alter. Du kannst sogar sagen: „Uh! Das macht mir Angst! Aber mach du mal, ich vertraue dir!“ Das geht meist leichter..
Wie das jetzt geht? Trenne Person und Sache und frage Dich: "Ist das etwas, was ein Kind im Alter von ___ schaffen kann?"
So kannst du den Anteil deiner Angst raus rechnen. WIR bestimmen mit unserem Zu-Trauen von Verantwortung den Radius, in dem sich ein Kind selbst-vertraut.
Und ja - Verantwortung impliziert auch immer Fehler. Oder anders formuliert: Den etwas „anderen“ Weg zum Ziel. Das kann uns dann schon mal heraus fordern - aber es lohnt sich...
(Verantwortungsübergabe ist übrigens DER Trick schlechthin bei Kindern, die vermeintlich „schwierig“ sind... Kinder, die Verantwortung tragen dürfen, laufen meist „runder“! Sie symptomatisieren weniger, sind kooperativer, weniger „verhaltensauffällig“ - je „schwieriger“ dein Kind, desto mehr Verantwortung gib ihm!)
Dir fällt es noch schwer, deinem Kind Verantwortung zu geben? Gerne bin ich für dich da.